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Im Jahr 2010 haben wir 
50 Jahre gefeiert

seit der Gründung im Jahr 1960: 
... einige Daten aus der Chronik der Gesellschaft

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    (Haupttext in ladinischer Sprache)

    1. Am 22 September 1960, gründen die Herren Goidanich Giuliano, Dott. Giuseppe Zincone, Mutschlechner Fritz, Dott. Bacchetti Alessandro e Sobrino Carlo in der Kanzlei des Notars Dott. Carlo Ben, in Bozen eine Aktiengesellschaft mit Sitz in St. Vigil in Enneberg, Hotel Post und Verwaltungssitz in Rom mit der Benennung : "SKI-LIFT, Seggiovie e Funivie della Val di Marebbe - Società per Azioni". 
      Zweck der Gesellschaft ist es Aufstiegsanlagen, Sportplätze sowie andere Tätigkeiten, wie Beherbergungsbetriebe, Fremdenvermittlungen usw. zu bauen und zu führen und jede andere Tätigkeit zur touristischen Entwicklung des Ennebergtales. Das erste Gesellschaftskapital über 1.000.000 Lire bestand aus 100 Aktien zu je 10.000 Lire.
    2. Im Jahre 1962 werden weitere Mitglieder aus St. Vigil aufgenommen und das Gesellschaftskapital auf 25 Millionen Lire erhöht. Im gleichen Jahr wird die erste Aufstiegsanlage, eine Gondelbahn von St. Vigil nach Joch. Gleichzeitig wird auch eine Skipiste gebaut welche im Winter 1962/63 den Skifahrern zur Verfügung steht.
    3. Ein neuer Verwaltungsrat wird gewählt, und zwar: Mutschlechner Fritz als Präsident, Kastlunger Josef Erich und Ties August als Verwaltungsräte. Der Aufsichtsrat besteht aus Geom. Enrico Casagrande (Präsident), Marches Remo und Cristofolini Giovanni.
    4. Das Gesellschaftskapital wird von 25 auf 40 Millionen Lire erhöht.
    5. Bei der Neuwahl werden 5 Verwaltungsräte gewählt und zwar: Erlacher Hans als Präsident, Cristofolini Giovanni, Kastlunger Josef Erich, Mutschlechner Giovanni und Erlacher Peter. Präsident des Aufsichtsrates wird Rieder rag. Konrad, und als Aufsichtsräte Mutschlechner Fritz und Marches Remo gewählt.
      Die erste Punktekarte für die 4 Aufstiegsanlagen von St. Vigil, Piz de Plaies, Cianross, Pedagá und Miara wird ausgegeben.
    6. Am 5 Juli 1968 wird die neues Aktiengesellschaft "Sciovie Furcia S.p.A." von den Herren Demetz Erwin, Feichter Franz, Kehrer Antonio und Erlacher Peter, mit einem Gesellschaftskapital von Lire 1.000.000 gegründet. Erster Präsident der Gesellschaft wird Erlacher Peter ernannt und Demetz Erwin, Feichter Franz als Verwaltungsräte.1969 Am 15 Januar 1969 wird der neue Skilift in Betrieb genommen.
    7. Es wird zum ersten Mahl ein SKI-PASS für die Aufstiegsanlagen von St. Vigil ausgestellt, welches jedoch schon auf den Aufstiegsanlagen am Kronplatz gültig war. 
      Es werden die neuen Verbindungslifte von St. Vigil zum Furkelpass gebaut, und zwar der Sessellift "Col Toron" und ein Skilift "Pré da Peres".
    8. Der Präsident Erlacher Hans wird bestätigt, als Vizepräsident wird Herr Flöss Pietro und die Herren Kastlunger Erich, Cristofolini Giovanni und Kastlunger Albert ernannt. Präsident des Aufsichtsrates wird Dott. Aldo Seno und Aufsichtsräte die Herren Marches Remo und Call Franz ernannt.
    9. In Folge der Fusion mit der "Sciovia Furcia AG" wird das Gesellschaftskapital auf Lire 135.000.000.-erhöht und die neue Benennung der Gesellschaft in "Funivie San Vigilio di Marebbe S.p.A. - Seilbahnen St. Vigil in Enneberg AG." festgelegt.
      Zweck dieser Fusion ist es eine neue Aufstiegsanlage bis zum Kronplatzgipfel zu bauen um die Verbindung mit den anderen Aufstiegsanlagen auf der Brunecker- und Olanger Seite zu garantieren. 
    10. Das Gesellschaftskapital wird von 135 auf 235 Millionen Lire durch die Ausgabe von neuen Aktien erhöht.
      Der Präsident des Verwaltungsrates Erlacher Hans wird bestätigt und die Herren Kastlunger Erich, Ties Cav. August, , Ties ing. Paolo und Call Antonio als Verwaltungsräte gewählt.
      Herr Kastlunger Erich sucht in den Nachbartälern, Alta Badia und Cortina Zusammenarbeit um ein neuer Skipasssystem welches für alle umliegenden Tälern gut gehen könnte. Es wird endlich ein System gefunden welches für mehrere Skigebiete interessant sein könnte.
    11. Die Folge dieser neuen Skipasskontrollsysteme der Firma AGES aus Borgoticino, welche in diesem Winter in St. Vigil getestet werden ist die Geburt des "Skirama Plan de Corones" und des "Superski Dolomiti", welche Skipässe ausstellen werden die in allen Mitgliedsgebieten angenommen werden. Die Beschaffungskosten der gesamten Geräte für den Kronplatz sind 107 Millionen. Präsident der neuen Vereinigung Skirama Kronplatz, ist Kastlunger Josef Erich.
      Der neue Sessellift Ruis geht 1974 in Betrieb.
    12. Der Verwaltungsrat wird bestätigt. 
    13. Im Sommer 1977 werden am Furkelpass verschiedene aufwändige Arbeiten durchgeführt und zwar wird eine Unterführung der Straße und Parkplätze sowie die Skipisten ausgebaut.
    14. Im 1978 wird eine Gratiskapitalerhöhung von 235 a 376 Millionen durch die Erhöhung des Nominalwertes der Aktionen von 10.000 auf 16.000 Lire beschlossen.
      Es werden die neuen Aufstiegsanlagen "Costa" und "Rara" gebaut, und der bestehende Sessellift Col Toron potenziert. 
    15. Es wird erstmals offiziell über den Bau einer Kunstschneeanlage diskutiert.
      Die erste Aufstiegsanlage "Piz de Plaies" wird durch einen neuen Zweiersessellift ersetzt. 
    16. Nach längeren Studien wird in Frühjahr beschlossen noch im gleichen Jahr den Sessellift "Ruis" durch eine neue moderne Bahn mit geschlossenen 6-er Kabinen zu ersetzen. Obwohl Mitte Juni noch der alte Sessellift läuft, gelingt es die Anlage in nur 6 Monaten zu bauen und für Weihnachten in Betrieb zu setzen. 
    17. Der Verwaltungsrat wird neu gewählt und der Herr Kastlunger J. Erich wird als Präsident ernannt, Vizepräsident bleibt Ties Comm. August, und Verwaltungsräte Erlacher Hans, Kastlunger Albert und Call Antonio. Im Aufsichtsrat werden neben dem Präsidenten Seno dott. Aldo, Pohlin Alois und Prugger Richard ernannt.          
    18. In diesem Jahr wird entschieden den ersten Teil der Beschneiungsanlage zu bauen, sodass im Herbst schon die Skipisten Col Toron, Rara und teile der Skipisten Pré da Peres und Costa beschneit werden können.
    19. Am 19.10.84 werden die alten Vereinigungen "Skirama KRONPLATZ" und "Dolomiti Superski" in Konsortien umgewandelt. Als Präsident des Konsortiums Skirama Kronplatz wird Herr Kastlunger J. Erich bestätigt. 
      Die Beschneiungsanlage wird auf die gesamte Skipiste "Pré da Peres" und auf ein Großteil der Skipiste Nr. 9 erweitert. 
    20. In diesem Sommer wird weiterhin die Beschneiungsanlage auf die gesamte Skipiste Nr. 9 ausgebaut, sowie neue Wasserspeicher und Pumpstationen gebaut. Der Verwaltungsrat sowie der Präsident des Aufsichtsrates werden bestätigt während die Herren Erlacher Franz e Schanung Zeno Davide neu in den Aufsichtsrat gewählt werden. 
    21. Es wird konkret über den Bau einer Verbindungsanlage zwischen den Skigebieten an den beiden Hängen des Dorfes St. Vigil.
    22. Der Skilift "Pré da Peres" wird durch einen 3-er Sessellift ersetzt. Es wird die zweite Skipiste "Rara" gebaut, auf der Skipiste "Sarjei" werden zwei Straßenunterführungen gebaut und es werden die ersten Sicherheitsnetze an verschiedenen kritischen Stellen der Skipisten aufgestellt. 
      Mit großen Problemen schreiten die Projektierungsarbeiten für die Verbindungsbahn in St. Vigil langsam voran.
    23. Anfang 1988 wird von Seiten der Sport Center Mareo GmbH.. ein Vorschlag zur Fusion an die Seilbahnen AG. vorgebracht. Nach langen Verhandlungen und den entsprechenden Beschlüssen der Generalversammlungen wird der Fusionsvertrag am 18.11. 1988 unterzeichnet und die Sport Center GmbH.. in die Seilbahnen St. Vigil/E. AG. eingegliedert. Den Mitgliedern der Sport Center Mareo werden 7.000 neue Aktien ausgestellt und das Gesellschaftskapital auf Lire 2.675 Millionen erhöht. Die Gesellschaft übernimmt somit die Führung des Hallenschwimmbades. Im neuen Verwaltungsrat bleiben der Präsident
    24. Endlich kann die neuen Verbindungsbahn in Auftrag gegeben werden. Baufirma der modernen 12-er Kabinenbahn ist die Firma Agamatic. Zusätzlich müssen noch zwei Fußgängerbrücken aus Leimbindern und zwar über den Vigilerbach an der Talstation und über die Landesstraße an der Bergstation gebaut werden. Gleichzeitig wird der Skilift "Rara" durch einen 4-er Sessellift der Firma Doppelmayr ersetzt.
    25. Der alte Verwaltungsrat wird bestätigt, während im Aufsichtsrat Herr Verginer rag. Pasquale als Präsident ernannt wird. 
      Am Hallenbad werden verschiedene Verbesserungsarbeiten durchgeführt, insbesondere wird eine neue Hackschnitzelheizung gebaut mit welcher die Heizkosten bis auf ein Viertel reduziert werden können. 
      Im Herbst wird der Firma Agamatic der Auftrag für den Bau der neuen Kabinenbahn "Col Toron" gegeben.
    26. Der alte Sessellift "Col Toron" wird durch eine moderne 12-er Kabinenbahn mit einer Förderleistung von 2400 Pers./h ersetzt. Gleichzeitig wird die Bergstation etwas versetzt sodass die Skipiste verbreitert und verbessert werden kann. Auch an der Talstation wird die Skipiste bedeutend verbessert und verbreitert.

    27. Der Sessellift "Costa" wird durch einen neuen kuppelbaren 4-er Sessellift ersetzt, und durch die unterirdische Lage der Talstation die Skipiste zum Furkelpass bedeutend verbessert. 
      Der Verwaltungsrat wird bestätigt und im Aufsichtsrat wird Herr Schanung durch den Herrn Erlacher Hans ersetzt.

    28. In diesem Sommer wird die 6-er Kabinenbahn aus dem Jahre 81 durch ein hochmoderne Bahn ersetzt. Die neuentwickelten Kabinen aus sphärischem Leichtmetall, können bis zu 8 Personen sitzend aufnehmen. Sogar die Ski können im Inneren der Kabine abgestellt werden. Gleichzeitig wurden die Räumlichkeiten in der Talstation ausgebaut und erweitert. 
    29. Im neuen Verwaltungsrat werden der Präsident Kastlunger Josef Erich und der Vizepräsident Ties August bestätigt und drei neue Kräfte gewählt: Kastlunger Ing.. Zeno, Gasser Ing.. Erwin e Ties geom. Alexander.
      Im Aufsichtsrat wird der Präsident Verginer rag. Pasquale bestätigt und die Herren Belardi avv. Silvio und Egger Josef neu ernannt.
    30. Nach längeren Verhandlungen wird die Führung des Hallenschwimmbad der neugegründeten Pro Turismo GmbH (mit 51% Beteiligung der Gemeinde und 49% des Tourismusvereines) kostenlos überlassen.
    31. Nachdem bereits im Jahre 1997 ein erstes Angebot abgelehnt worden war, wird im Herbst 1999, nach einem neuen Angebot der "Pedagá" GmbH, nach kurzer Verhandlung beschlossen die Aufstiegsanlagen "Pedagà" und "Cianross" zu übernehmen. Am 6 Oktober wird ein Vorvertrag und am 9.11.1999 der notarielle Kaufvertrag unterzeichnet. Bereits in der kommenden Wintersaison werden die beiden Lifte von uns betrieben. 
    32. Nach der positiven Umweltverträglichkeitsprüfung können im November die Arbeiten für die neue Rennpiste am Pré da Peres begonnen werden. Für die Wintersaison 2000/2001 kann nur ein Teil der neuen Piste für Training, Ski und Snowboardrennen genutzt werden.  
      Im neuen Verwaltungsrat werden der Präsident Kastlunger Josef Erich mit seinem Sohn Kastlunger Ing. Zeno und der Vizepräsident Ties August ebenfalls durch den Sohn Ties Geom. Alxander ersetzt bleiben jedoch im Verwaltungsrat. Neu im Verwaltungsrat wird Herr Kronbichler Anton gewählt. Der Aufsichtsrat bleibt unverändert.

    33. Am 19.02 wird beschlossen noch im selben Jahr den alten 3er Sessellift Pre da Peres mit einern neunen 8er-Kabinanbahn zu ersetzen.
      Die Anlage wird von Agamatic/Doppelmayr mit einem neuen Antriebssystem mit Asyncronmotor. Als Kabinen werden wieder die 8er Conus von CWA eingesetzt und trotz des späten Arbeitsbeginns am 9 Juli, ist die Anlagen für mitte November für den Betrieb bereit. Gleichzeitig wird auch die Arbeiten auf der Piste “Pré da Peres” abgeschlossen.
      Die Bilanz zum 30.06.2001 ergibt ein Bruttogewinn von 1.265 Milionen Lire welche nach Steuerabzug 577 Milionen Lire Reingewinn bringen. Es wird eine Dividende von 2 € festgelegt.        
      Der langjährige Präsident Kastlunger Josef Erich, wird Seilbahnen des Jahres 2001, und das Skigebiet Kronplatz als bestes Skigebiet im Skigebietstest mit 56 von 60 möglichen Punkten geehrt.

    34. Die Wintersaison 2001/2002 wird sehr schwer da das Wasser für die künstliche Beschneiung fehlt sodass viel Wasser von der Skiarea Miara zur Furkel gepumpt werden muss. Es wird beschlossen eine Wasserleitung zwischen der Pumpstation Bronta und der Talstation Miara zu bauen um eine Verbindung der beiden Skigebiete zu ermöglichen.
      Trotz der schwierigen Situation kann ein Nettogewinn von 538 Tausend Euro erwirtschaftet werden sodass eine Dividende von 2 € festgelegt werden kann.

    35. Die große Neuheit der Saison 2002/03 ist die neue Piste “Erta” die endlich nach Genehmigung durch die UVP gebaut werden kann, und am 14 Jänner endgültig durch die Pioniere Kastlunger Erich und Erlacher Hans eröffnet wird.
      Gleichzeitig wird eine neue Steuerung der Schneeanlage bei der Pumpstation Bronta und der Ausbau der Beschneiungsanlagen in der Zone Piz de Plaies notwendig.
      Bei der Sesselbahn Rara wird ein automatischer Einstiegsteppich montiert.
      Auf dem Kronplatz wird die Glocke "Concordia 2000" eingeweiht.

      Am Furkelpass wird ein neuer Speicherteich mit einem Fassungsvermögen von 47.000 m³ und einer großen Pumpstation von der Firma Wieser gebaut. Auf der Pista Erta werden zwei unterirdische Wasserspeicher zu je 5.000 m³ gebaut.
      Es wird mit der Planung der neuen Aufstiegsanlagen am Piz de Plaies begonnen.
      In der Generalversammlung vom 31.10.2003 wird der Verwaltungs- und Aufsichtsrat bestätigt.
      Im Dezember 2003 beschliesst die Gesellschaft dem Organisationskomitee Al Plan Events beizutreten, der in den folgenden Jahre verschiedene Veranstaltungen organisiert, wie Ski-Europacuprennen, Snowbaord-Weltcuprennen sowie mehrere Etappen des Giro d'italia auf den Kronplatz.

    36. Die Wintersaison 2003/04 ist mit einer Steigerung von gut 7% sehr positiv und bringt der Bilanz zum 30.06.2004 ein Reingewinn von 1.204.644 €. Es wird beschlossen eine Dividende von 2 € pro Aktie auszuzahlen.
      Trotz langer Krankheit, verstirbt der langjährige Präsident und Pionieer des Wintertourismus in St. Vigil Kastlunger Josef Erich unerwartet am 15. Februar.
      In der Vollversammlung vom 24. September wird Mutschlechner Georg als Ersatz in den Verwaltungsrat gewählt. In der gleichen Generalversammlung werden einige Änderungen im Statut und die Erhöhung des Gesellschaftskapitals auf 1.500.000 € beschlossen.

    37. Auch die Wintersaison 2004/05 ist wie die vorangegangenen sehr gut und die Bilanz zum 30.06.2005 bringt ein Gewinn von 1.183.374 € und es wird eine Dividende von 2,5 € beschlossen..
      In der Sommersaison werden alle drei Aufstiegsanalgen am Piz de Plaies durch drei neue Kabinenbahnen ersetzt, wobei die Anlage Pedagà auf der gleichen Trasse etwas verlängert wird und von dort durch eine Mittelstation mit der Anlage Piz de Plaies verbunden wird. Dies ermöglicht direkt von der Talstation Pedagà auf den Piz de Plaies-Gipfel zu gelangen. Von der alten Talstation Piz de Plaies startet die neue kurze Kabinenbahn Cianross, welche die Verbindung der Dorfzentrums mit dem Skigebiet aufrecht erhält.
      Gleichzeitig werden auch die Pisten im Bereich Pedagà - Cianross und ein neuer Pistenabschnitt "Corn" als Verbindung zwischen der Cianrosswiese und der Pedagà-Piste, sowie zwei neue Straßenunterführungen und die Beschneiungsanlage am Cianross ausgebaut.

    38. Gleich nach Saisonsschluss geht am Cianross-hang eine tiefe Mure ab, welche auch die Bergstation und die letzte Stütze der Kabinenbahn mit sich reißt. Dank des schnellen Einsatzes können Verletzte sowie große Schäden an den anliegenen Häusern vermieden werden. Der Schaden an den Strukturen der Bergstation und der Stütze sind auch relativ gering, obwohl alles abgebaut werden muss.
      Im Schwimmbad wird nach genauer Untersuchung der Dachkonstruktion durch Techniker beschlossen diese nicht mehr dem Publikum zu öffnen.
      Der Verwaltungsrat und Aufsichtsrat werden bestätigt..
      Die neue Gesellschaft "Piculin Ski GmbH" an welcher die Seilbahnen St. Vigil mit 50% beteiligt ist, kann mit dem Bau der neuen Kabinenbahn und der Abfahrtspiste beginnen.
      Die Anlage von Doppelmayr und 8er Conus Kabinen und die Skipiste mit der Beschneiungsanlage von Technoalpin können pünklich zu Saisonsbeginn in Betrieb gehen.
      Es wird auch ein Skibusdienst zwichen Piculin und Alta Badia aufgestellt, damit die beiden Gebiete Kronplatz und Alta Badia verbunden werden.
      Es werden zwei neue Pistenfahrzeuge von Kässbohrer gekauft und die Beschneiungsanlage am Kronplatz ausgebaut.
      Am 14. November 2006 beschließt der Verwaltungsrat einen Etischen Kodex für die Tätigkeiten der Gesellschaft einzuführen.

    39. Trotz wiedriger Bedingungen können die Einnahmen der vergangenen Saison übertroffen werden. Die Bilanz weist einen Gewinn von 178.260 € auf und es wird beschlossen eine Dividende von 1,5 € auszuzahlen.    
      Die Straßenunterführung zu den Höfen Sarjei wird neu gebaut.
      Bei einer Steuerkontrolle durch die Agentur für Einnahmen, wird das Aufteilungssystem von Dolomiti Superski in Frage gestellt. Nach längeren Verhandlungen und Klärungen zwischen den verschiedenen Parteien wird das Problem endgültig gelöst und die Akte wird 2010 archiviert..

    40. Nach einer hervorragenden Wintersaison mit einem Plus von 10% kann ein Gesamtinkasso von 10.941 Tausend € erreicht werden.
      In der Bilanz bringt dies ein Gewinn von 1.026 Tausend € sodass wieder eine Auszahlung von Dividenden in der Höhe von 2 € pro Aktie beschlossen wird.
      Es wird über den Bau eines zweiten Wasserspeichers in der Zone Plans am Furkelpass gesprochen; hierfür wird die Eintragung im Bauleitplan beschlossen.
      Es werden verschiedenen Instandhaltungsarbeiten an den Beschneiungsanlagen Costa und Pre da Peres durchgeführt.

    41. Obwohl es in diesem Winter sehr viel Naturschnee gab, konnten die guten Ergebnisse des vergangenen Jahres nicht um viel verbessert werden. Die Gesamteinnahmen der Wintersaison beträgt 11.184 Tausend €.
      Am Cianross-Hang werden die Arbeiten zur Sanierung des Hanges begonnen, sodass gleichzeitig die Gesellschaft auch die Bergstation neu aufstellen kann und am 22. Dezember die Kabinenbahn wiedereröffnet werden kann.
      In der Generalversammlung wird der Verwaltungsrat Kronbichler Anton durch Herrn Gatterer Thomas ersetzt und in der nächsten Sitztung des Verwaltungsrates wird Herr Mutschlechner Georg als neuer Präsident und Kastlunger Zeno als Vizepräsident ernannt.
      Die Piste Furcia 12 wird im letzen Abschnitt verbreitert und verbessert sowie eine neue Beschneiungsanlage von der Firma Johnson Controls mit Lanzen und Zentalluft aufgestellt.
      Nach gut einem Jahr vorarbeit werden im August der Gesellschaft die ISO Zertifizierungen 9001/2008 für die Qualität und ISO 14001/2004 für das Umweltmanagement ausgestellt

    42. Im zweiten Jahr der Wirtschaftskrise kann ein leichter Gewinn gegenüber dem Vorjahr als sehr gut betrachtet werden. Das Geschäftsjahr kann mit einem Gewinn von 1.253.863 € abgeschlossen werden, sodass eine Dividende von 3 € pro Aktie ausgezahlt werden kann.
      Am 25 Mai kehrt wieder der Giro d'Italia nach St. Vigil und zum Kronplatz zurück: es wird das Bergzeitfahren von St. Vigil zum Kronplaltz wiederholt.

      Bei der Generalversammlung werden die 50 Jahre seit der Gründung der Gesellschaft gefeiert, wobei die langjährigen Verwaltungs-und Aufsichtsräte geehrt werden und ein kleines Buch über die Geschichte der Gesellschaft gedruckt wird.

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